Institut und Forschungsschwerpunkte

Das FOG-Institut für Markt- und Sozialforschung

 

Das FOG-Institut für Markt- und Sozialforschung ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Forschungsinstitut auf dem Feld der Markt- und Sozialforschung. Das Institut forscht unter Zuhilfenahme sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Methoden auf verschiedenen Märkten und beantwortet dabei unternehmerische, volkswirtschaftliche, aber auch sozialwissenschaftliche und sozialgeographische Fragestellungen.

 

Das FOG-Institut kooperiert ganz bewusst mit anderen Unternehmen und Institutionen und sucht auf dem Feld der Übermittlung von Forschungsergebnissen nach neuen Wegen des Wissenstransfers bzw. nach neuen Möglichkeiten der Ergebnisdarstellung und Präsentation. Das in der Gesamtheit der Forschungsvorhaben zum Einsatz kommende Netzwerk an Partnern umfasst neben Sozialwissenschaftlern auch Statistiker, Programmierer, Grafiker und Illustratoren, Texter, Werbetreibende und Social Media-Akteure.

 

Ziel des Instituts ist ein kontinuierlicher wissenschaftlicher Output von Forschungsergebnissen in Form von Studien, Berichten und Publikationen, die je nach Forschungsgegenstand dem Einzelauftraggeber, der interessierten Fachöffentlichkeit oder der breiten Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.


Das Institut ist offen für jedwede Form von Forschungsfragen, unterstützt Partner und Kunden auch bei Teilleistungen (Felddienstleistungen, Datenanalyse, Visualisierung) und steht all jenen Hilfesuchenden (z. B. Studenten, Promovierende) beratend und methodisch zur Seite, die - trotz begrenzter Ressourcen - sozialforscherisch tätig werden wollen.


Forschungsschwerpunkte


Der zentrale Forschungsschwerpunkt des Institutes liegt im Bereich „Stadt-Raum-Wohnen-Leben“. Im Sinne von Louis Wirths (1897-1952) zeitlosem, bereits 1938 formulierten Aufsatz Urbanism as a way of life erweist sich vor allem die städtische Bevölkerung – charakterisiert von Wirth als eine „große Anzahl gesellschaftlich heterogener Individuen mit einer besonderen Art gesellschaftlicher Beziehungen“ - und deren urbanism als Brutstätte für eine Vielzahl von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungsprozessen.


Folglich konzentrieren sich die Schwerpunkte der Forschungen des Instituts auf

  •  den demographischen Wandel und den sich daraus ergebenden Fragen für Wirtschaft und Gesellschaft (z. B. Fachkräftemangel; Dialog zwischen den Generationen)
  • den technologischen Wandel und sich den daraus ergebenden Fragen für Wirtschaft und Gesellschaft (z. B. digitale Transformation, verändertes Mediennutzungsverhalten, Social Media)
  • den sich wandelnden Wohnungsmärkten in ostdeutschen Städten (z. B. sich wandelnde Angebots- und Nachfragesituation, Umzugsverhalten, Entwicklung des Leerstandes)
  • städtebaulichen / sozialraumanalystischen Phänomenen (z. B. gentrification - Wandel und Entwicklung von Stadtteile und deren Bevölkerung)

Dem Netzwerkcharakter sowie der damit einhergehenden jungen Altersstruktur der Akteure geschuldet zeigt sich das Institut in besonderem Maße allem „Neuartigen“ / allem „Alternativem“ offen, d. h. all jenen Trends, die zumeist mit der Technologisierung der Gesellschaft in Zusammenhang stehen.


Ostdeutscher Fokus


Das FOG-Institut weist vor allem im Bereich der Sozial- bzw. Wohnungsmarktforschung einen speziellen „ostdeutscher Fokus“ auf und hat daher in seinem Forschen einen starken Bezug zur Stadt Chemnitz, zu Sachsen und zu den Neuen Bundesländern.